Plattfuß

Plattfuß

Flattfuß auf Reisen

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Wer viel fährt, der erlebt auch mal was. Ein platter Reifen ist dabei an sich nicht spektakulär. Dass aber ein Ventil einen Riss bekommt, das ist mir auch noch nie passiert. In diesem Falle entschied sich das Ventil auf der Autobahn seinen Daseinszweck aufzugeben.

An sich kein Problem -so dachte ich-. Hab ja alles nötige dabei. Doch: Pustekuchen! Das Notrad war luftleer und der Wagenheber passt bei einem Plattfuß nicht unter das Auto. Na toll! Also musste der gelbe Engel aushelfen. Mit dem Plattfuß auf ein paar Brettchen gefahren, schon konnte der Golf angehoben werden. Das Notrad erhielt eine Füllung aus dem Kompressor des Abschleppwagens. Dieser hatte keine Anzeige, so dass wir das Rad nur „nach Gefühl“ befüllen konnten. Egal, es wurde an den Golf geklöppelt.

Natürlich hab ich die Autobahn direkt verlassen um an der nahen Tankstelle mit der blauen Raute das Notrad „richtig“ aufzupumpen. 4,2 Bar verlangt das schmale Ding. Leider war die Luftstation so schlecht, dass ich Luft höchsten ablassen konnte. Die Felge war dem Boden so nahe, dass eine Weiterfahrt nicht zu denken war. 

In meiner Not habe ich gleich meinem Bruder in Alarmbereitschaft versetzt. Er war so lieb, gleich die Sommerräder vom Golf zu holen und war schon auf dem Sprung in Richtung Autobahn. Ich hatte inzwischen den Gelben Engel nochmals erreicht. Gemeinsam konnten wir an der ausgeleierten Luftpumpe wenigstens 3 Bar in das Rädchen pumpen. Dan ging nichts mehr. Der Gelbe Mann schlug vor, an der Jet-Tanke gegenüber die Luftpumpe zu versuchen, nachdem das Rad jetzt wenigstens rollfähig war. Dort angekommen haben wir es zu zweit, einer am Rad, einer an der Pumpe, noch mal versucht. Immerhin konnten wir so 4 Bar ins Rad bekommen.

Die Heimfahrt war bis zuletzt spannend, da ich dem alten Notrad nicht wirklich vertraut habe. Doch der Golf brachte mich sicher ans Ziel. Zum Glück ist sowieso Sommerreifen-Zeit. Gute Fahrt!

TÜV-Tortour

TÜV-Tortour

Jeder kennt das leidige Thema TÜV. Man kann machen, was mal will. Beim Ingenieur scheint man immer wieder einer gewissen Willkür ausgesetzt. Beim ersten Versuch, bei einem Dekra-Experten, ging die HU erst mal in die Hose. Der Herr wollte schon vor der Begutachtung einen Termin ausmachen, bei dem wir nicht mehr aktuelle Eintragungen löschen würden. Der Golf hat z.B. auch Räder eingetragen, die ich nicht besitze. Allerdings lässt man doch auch die Winterräder nicht „austragen“, nur weil man sie aktuell nicht fährt, oder? Man könnte doch auch X Radsätze besitzen und wöchentlich wechseln, oder nicht? Naja, nachdem ich da nicht begeistert war, hat der Herr dann ein paar Mängel „gefunden“, die insgesamt zur Verweigerung der Plakette führten. Schön finde ich dabei, dass der Herr bezüglich eines Lagers an der Vorderachse z.B. sagte, diese „würde bald kommen“. Das verstehe ich als noch ok, aber an der Verschleißgrenze. Auf dem Prüfbericht wurde es als defekt aufgelistet. Komunikation ist ist wohl nicht Sache des Blaukittels…

Mein „Lieblingsmangel“ war aber, dass das Fahrwerk -seit langem verbaut & natürlich eingetragen- nicht geprüft werden kann. Die Federn haben ihre Farbe und damit auch die aufgedruckte Bezeichnung verloren. So kann es nicht überprüft werden. Nicht ganz falsch, aber soll ich jetzt wegen abgeplatzer Farbe ein funktionierendes Fahrwerk austauschen?

Komischerweise hat es später den Prüfer vom TÜV-Süd überhaupt nicht interessiert… Jedenfalls haben wir, weil es schnell gehen musste, die Sache in die Hände eines Schraubers unseres Vertrauens gegeben. Die erkannten „Mängel“ wurden behoben und der Golf erneut vorgeführt. So war der frische TÜV gar kein Problem. Komisch, oder? 

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Vernünftige Reihenfolge

Vernünftige Reihenfolge

Bedingt durch sein inzwischen nicht mehr unbedingt jugendliches Alter weißt unser Cabrio -ganz wie seine Besitzer- inzwischen ein paar Stellen auf, die nicht mehr so richtig schön sind. 

Es gibt zum Beispiel einige kleinere und größere Mängel im Lack, die relativ zeitnah nach Aufmerksamkeit verlangen. Schließlich kann jederfrau ( und -mann) diese sofort erkennen. Das ist aber etwas, wofür sinnvollerweise ein Profi angagiert werden sollte.

Was wir hingegen selbst erneuern können, sind so „unwichtige“ Dinge wie die Innenausstattung. Wir arbeiten uns also von innen nach außen. 

Über die neu gepolsterten und frisch belederten Recaros freuen sich unsere Hintern auf jeden Fall sehr!

Jetzt kann’s auch außenrum weiter gehen.

 

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Golf Cabrio – neues Verdeck endlich fertig!

Golf Cabrio – neues Verdeck endlich fertig!

Der Golf ist wieder da! Dank eines Tipps aus den Reihen des Oldtimerstammtisch-Altdorf.de konnten wir den Golf bei einem sehr freudlichen und kompetenten Verdeck-Sattler abgeben.

Der Golf besitzt jetzt ein Sonnenland-Verdeck. Ein Stoffverdeck, das von unschlagbarer Qualität ist und dem Golf sehr gut steht. So gut sah der Golf mit dem originalen Vinyldach noch nie aus! Jetzt müssen wir uns unbedingt um den einen oder anderen optischen Mangel im Blechkleid kümmern…

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Alptraum aller Cabrio-Fahrer:innen

Alptraum aller Cabrio-Fahrer:innen

Jetzt ist es passiert: Nach der Nachtschicht, auf dem Heimweg waren seltsame Windgeräusche zu vernehmen. Zuhause angekommen war klar, das größte anzunehmende Unglück (GAU) ist eingetreten. Das Verdeck des betagten Gölfchens ist an der Schweißnaht gerissen. Zwar haben wir behelfsmäßig einen Flicken draufgepappt, das ist aber sicher keine langfristige Lösung. Geht ja garnicht!

Wir werden berichten, wie es weitergeht. Denn eins steht fest: Es wird weitergehen!

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Frisch geimpft… äh… getüvt!

Frisch geimpft… äh… getüvt!

Frisch geimpft… äh.. getüvt!

 

Zwei Tage nach Welles Zweitimpfung wurde das Cabrio bei örtlichen Prüfbüro vorgestellt. Das freundliche Fräulein von der KÜS erteilte nach ca. 20 Minuten kommentarlos den neuen Stempel und kassierte den moderaten Betrag. Besser kann das nicht laufen.
Tags zuvor hatten Wulla & Frank tatkräftig unterstützt, um ein paar optische Mängelchen zu beseitigen. So war z.B. Reflektor (vorne) bis zur Hälfte mit Wasser vollgelaufen und vom inzwischen gestauschten Kotflügel hatten sich Rostspuren auf dem Schweller verewigt. So wollten wir nicht beim Ingenieurenden antreten. Natürlich haben wir auch von unten nach dem rechten gesehen und gleich „durchgewischt“.
Dass dann auf dem Prüfbericht trotzdem steht „Ölwanne ölfeucht“ist vermutlich eher so ein typischer „alte-Autos-müsse-ja-irgendwas-haben“-Eintrag für die Statistik oder so.  Ist ja aber auch völlig egal. Jetzt 
kann´s weitergehen!

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